Logo Henriettenstiftung, 150 JahreHenriettenstiftung Historisches Foto: Schwester Emmy florales Jugendstil-Muster

50 Jahre Fachschule für Altenpflege

Herausforderung „Altenpflege“ in einer Gesellschaft des demografischen Wandels

Dr. Utz Wewel am Mikrofon Pastor i. R. Wolfgang Helbig Dr. Ulrich Spielmann am Mikrofon

Auf fünfzig Jahre Bestehen kann die Fachschule für Altenpflege der Diakonischen Dienste Hannover zurückblicken, die aus der Altenpflegeschule der Henriettenstiftung hervorgegangen ist. Dies Jubiläum fand innerhalb des Rahmens „150 Jahre Jugendliche auf Bänken Henriettenstiftung“ statt. Dabei wies die Leiterin des Fachschulzentrums, Dr. Monika Scholz-Zemann, auf die Veränderungen in der Ausbildung hin. Der Sprecher der Geschäftsführung der Diakonischen Dienste, Dr. Utz Wewel, betonte die Notwendigkeit einer qualifizierten Altenpflegeausbildung. Denn die Herausforderung nimmt in Zukunft zu, immer mehr alte und betagte Menschen angemessen zu pflegen und zu begleiten.

Drei Frauen in alter Schwesterntracht

Gerade private Fachschulen in diakonischer Trägerschaft müssen innovativ sein, erläuterte Dr. Scholz-Zemann. Dabei bezog sie sich auf das Modellprojekt einer gemeinsamen Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege, das bis vor wenigen Jahren in der Henriettenstiftung bestand. Die wissenschaftliche Auswertung hat gezeigt, dass in Zukunft die Fähigkeit gefragt ist, individuelle Pflegeangebote in der Altenhilfe zu entwickeln, die aber zugleich eingebettet sind in die Breite des von vielen Professionen entwickelten Pflegeangebots. Folglich ist auch Teamfähigkeit nötig.

Zwei alte Diakonissen Anschließend zeigten die Lernenden der Fachschule für Altenpflege Ausschnitte ihrer Ausbildung. Sie boten Gedächtnistraining an modern am Computer und traditionell mit Spielkarten. Außerdem konnte ein Film zur Bedeutung der Altenpflege angesehen werden, den die Lernenden in einem eigenen Projekt entwickelt hatten: „Das Altenheim der Zukunft“ als Vision für eine künftige gesellschaftliche Stellung der Altenpflege und ihrer Professionen. Und eine Ausstellung ging ein auf die Entwicklung der Altenpflege und der Altenpflegeausbildung. Mehrere Jahrhunderte erschienen im Schlaglicht, von den ersten „Asylheimen“ z.B. für ehemalige Soldaten aus dem 17. und 18. Jahrhundert über die „Siechenheime“ des 19. Jahrhunderts, in denen vor allem chronisch Kranke gepflegt wurden bis hin zu den Pflegeheimen insbesondere für Demente der Gegenwart.

 

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