Logo Henriettenstiftung, 150 JahreHenriettenstiftung Historisches Foto: Schwester Emmy florales Jugendstil-Muster

Erntedanktag mit Ehrung der Mitarbeitenden

Im Gottesdienst neuen Fürbittleuchter des Metallkünstlers Hilko Schomerus vorgestellt

Mit Früchten geschmückter Altar
Vorsteher Pastor Volker Milkowski stellt den Künstler Hilko Schomerus vor
Hinter einem Rednerpult: zwei Männer, einer davon mit Mikrofon, und eine Frau
Zwei Frauen, die sich die Hand reichen
Zwei Frauen, die sich die Hand reichen
Vorsteher Pastor Milkowski und eine Asiatin mit Mikrofon
Ein Mann mit Mikrofon und eine Frau am Rednerpult
Ein Mann und eine Frau neben einem Rednerpult
Eine Frau und ein mann mit Brille neben einem Rednerpult
Publikum im Foyer der Henriettenstiftung
Mehrere Frauen und Männer am mit Blumen geschmückten Rednerpult

Am Erntedanktag – traditionell der Tag des Dankes für eine erfolgreiche Ernte – ehrt die Henriettenstiftung ihre Mitarbeitenden. Denn sie schaffen mit ihrem Engagement in der Kranken- und Altenpflege die Ergebnisse der Arbeit. So kamen denn 14 Mitarbeitende der Stiftung mit ihren Familien, Freunden und Bekannten am Sonntag, den 3. Oktober 2010 zu ihrem Jubiläumstag. Gleichzeitig wurde im Gottesdienst ein Fürbittleuchter des Burgdorfer Künstlers Hilko Schomerus vorgestellt und in Gebrauch genommen. Im Anschluss an Gottesdienst und Festakt fand ein gemeinsames Mittagessen aller Gäste im Mutterhaus statt.

Leuchter aus Metall in Form eines Busches Einen „brennenden Dornbusch“ hat der Metallkünstler Hilko Schomerus als Fürbittleuchter gestaltet. Aufsteigende Flammen öffnen sich zu kleinen Blättern, die die Kerzen in sich bergen. Damit nimmt der Künstler ein Motiv aus der hebräischen Bibel auf. Gott erscheint Mose in einem brennenden Dornbusch und weist auf dessen Berufung hin, das Volk Israels aus der Gefangenschaft in Ägypten zu führen. Das Besondere dieser Erscheinung ist: Dieser Dornbusch verzehrt sich nicht, er wird nicht weniger. So kann es als Erscheinen Gottes erkannt werden. Dieses Zeichen von Gottes Begleitung nimmt der Fürbittleuchter auf, so erläuterte Vorsteher Pastor Volker Milkowski, wenn Besucher der Mutterhauskirche ihre Bitten Gott nennen und dafür eine Kerze anzünden.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden vierzehn langjährig tätige Mitarbeitende geehrt. Vierzig Jahre Mitgliedschaft in der Schwesternschaft, dreißig Jahre, fünfundzwanzig Jahre Engagement in der Henriettenstiftung, dem Krankenhaus, der Verwaltung oder der Altenhilfe wurden geehrt mit Urkunde und dem „Kronenkreuz in Gold&“ des Diakonischen Werkes der EKD. Weitere Mitarbeitende, die fast zwanzig Jahre in der Stiftung tätig waren und jetzt in den Ruhestand verabschiedet wurden, erhielten eine Urkunde. Die Fotos zeigen exemplarisch Mitarbeitende bei der Ehrung.

„Uns liegt daran, langjährig Mitarbeitende zu ehren“, betonte Vorsteher Volker Milkowski, der gemeinsam mit Oberin Pastorin Heike Löhr und den Geschäftsführungen des Diakoniekrankenhauses Angelika Alke, Michael Schmitt und Professor Klaus Hager die Ehrungen vornahm sowie mit der Heimleitung der Altenpflege Frau Markovina. Denn erst die Kontinuität bei den Mitarbeitenden schafft eine Kultur der Begleitung und sichert auf diese Weise die notwendige Qualität in der Zuwendung zum Menschen. So finden die neuen Mitarbeitenden in die vorhandene Kultur, bringen aber ihre eigenen neuen Ideen mit ein. Dieses Anliegen machte das Erntedankfest als Tag der Ehrung von Jubilaren einmal mehr deutlich.

 

 

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