Logo Henriettenstiftung, 150 JahreHenriettenstiftung Historisches Foto: Schwester Marie florales Jugendstil-Muster

Besinnung und Segnung

Die Henriettenstiftung zur „Langen Nacht der Kirchen“ in Hannover

Zur Langen Nacht der Kirchen in Hannover hat die Henriettenstiftung auch im Jubiläumsjahr mehrere Veranstaltungen angeboten. Das kirchliche Ereignis, das erneut rund 38.000 Menschen in Hannover am Freitag, 3. September abends in Hannovers Kirchen brachte, fand zum 5. Mal statt. Die Henriettenstiftung lud ins Mutterhaus ein: zu einem abendlichen Heilungs- und Segnungsgottesdienst, zum Ausstellungsbesuch der Ausstellung „Als die Schwester noch mit dem Fahrrad kam“ und zum Konzert zu später Stunde. Außerdem war im Park der Stiftung das Nachtcafé aufgebaut und ein Labyrinth aus Lichterketten sowie ein „Weg der Besinnung“ ermöglichten Meditation und Besinnung. Besonders eindrücklich war die Illumination des Parks der Henriettenstiftung mit zahlreichen Kerzen.

Ein Mann und zwei Frauen schreiten auf einer Wiese, auf der eine Spirale gelegt ist Zwei junge Frauen, eine davon kniend auf einer Wiese Labyrinth aus Leuchtketten auf einer Wiese am Abend

Im Zentrum stand erneut ein Heilungs- und Segnungsgottesdienst. Zu dieser ökumenischen Feier mit Liedern der Gemeinschaft von Taizé kamen mehr als 150 Besucherinnen und Besucher. Sie nahmen die Möglichkeit wahr zu Gebet, Andacht und Gespräch angesichts von Krankheit. Persönliche Betroffenheit stand deshalb im Vordergrund. So hatte ein Patient darum gebeten, ihn im Krankenbett vom Krankenhaus in die Mutterhauskirche zu fahren. Nahezu alle Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, persönlich mit einem der Seelsorger und einer der Seelsorgerin im Altarraum zu sprechen, das Gebet als Zuspruch zu erfahren und den Segen zu erhalten. Dies Angebot wird in besonderer Weise genutzt, weil es die Möglichkeit bietet, in einem kurzen, aber intensiven Gespräch Gehör und Worte zu finden angesichts des Schicksals von Krankheit.

Zwei junge Frauen, eine davon kniend auf einer Wiese Musizierende in einem schwach beleuchteten Raum, im Vordergrund ein altes Wagenrad mit einer Stumpenkerze Ein Pastor und ein Priester mit drei Frauen im Foyer

Das Labyrinth im Garten der Stiftung lud ein zu einem abendlichen Gang auf einem Pfad zwischen Leuchtschlangen hindurch. Der Weg wurde zu einem Weg des Nachsinnens, der Nachdenklichkeit und der Einkehr. Am Ende nahmen sich die Besucher einen Segensspruch aus einem Korb. Eine andere Möglichkeit des Nachdenkens bot der „Weg der Besinnung“, der ebenfalls im Park der Stiftung aufgebaut war. Einzelne Stationen mit Fotos von Naturmotiven machten die Besinnung möglich und gaben Gedanken-Assoziationen Raum. Außerdem hatte das Nachtcafé geöffnet und bot die Gelegenheit zu einer Tasse Kaffee und Kuchen „nach Schwester Idas Rezept“. Außerdem waren die Glocken des Carillons zu hören mit Einstudierungen von modernen und traditionellen Liedern der Kirche.

Altar mit vielen Kerzen, davor ein altes Wagenrad, ebenfalls mit Kerzen geschmückt Teich, auf dessen Einfassung bunte Kerzen stehen, in der Dunkelheit Eingang zum Atrium mit Naturfotos und Kerzen

Den Abschluss des Veranstaltungsbogens machte ein Konzert des Kammerchores „Ars Acustica“. Er sang mehrere Motette, so von Palestrina und Heinrich Schütz sowie alte gregorianische Gesänge in zeitgenössischer Fassung. Dabei nutzen die Chormitglieder die Weite des Raumes in der Mutterhauskirche, ließen die Gesänge von der Empore herab oder aus Altarraum heraus erklingen. Außerdem stand auf dem Programm eine Motette von Claudio Monteverdi nach dem Psalm 149. Das Konzert stand unter dem Titel „Licht und Schatten — Klage und Lobpreis“.

Kleiner Chor auf der Empore

 

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